Zum Inhalt springen
Produktabbildung: Jüdisches Arbeitsheim Radinkendorf

Artikelnummer: 2448486

Jüdisches Arbeitsheim Radinkendorf

Über sechzig Jahre nach dem Ende des deutschen Faschismus wird hier die erste Studie über das »Jüdische Arbeitsheim Radinkendorf« (JAR) gegeben. In den Archiven sind Dokumente zum JAR nur spärlich vorhanden. Die Akten des JAR wurden auf Anordnung der Potsdamer Gestapoleitstelle wahrscheinlich vernichtet. Das JAR war zugleich eine typische und eine singuläre Stätte im faschistischen Deutschland in der Zeit April 1940 (Gründung) bis April 1943 (Liquidierung): Fürsorgestätte der »Reichsvereinigung der Juden in Deutschland« (RVJD), zentral unter dem Kommando des »Reichssicherheitshauptamtes«, dort des Gestapa, und regional der Potsdamer Gestapo, Lagerkapazität des Gestapa (zunächst Schneidemühler Juden) mit begrenzter jüdischer Leitung, Stätte im System der Zwangsarbeit, Sammelplatz für Brandenburger Juden vor der Deportation. Diese Stätte war kein Vernichtungs- und kein Konzentrationslager, sie gehörte nicht zum System der SS-Lager, sie war kein ausschließliches Zwangsarbeitslager, kein großes, sondern ein kleines Lager, sie war im vielgestaltigen Gefüge des Lagersystems ein besonderer Typ. Dr. Siegfried Ransch wurde 1937 in Brandenburg an der Havel geboren. Er studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin Wirtschaftswissenschaften und promovierte zum Dr. rer. oec. Der Autor lebt heute in Berlin.

Preis: 19,90 €

Preis inklusive Mehrwertsteuer, zuzüglich Versandkosten.

1

Produktmerkmale

  • Autor: Siegfried Ransch
  • Anzahl Seiten: 148
  • Verlag: NoRa Verlag
  • Bindung: Taschenbuch
  • ISBN / EAN: 9783865572271

Versand und Service

  • Kostenloser Versand ab 50 Euro Bestellwert
  • 30 Tage Rückgaberecht
  • Sichere Bezahlung mit SSL-Verschlüsselung
Artikel-Nr.: 2448486

Jüdisches Arbeitsheim Radinkendorf

19,90 €
inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Über sechzig Jahre nach dem Ende des deutschen Faschismus wird hier die erste Studie über das »Jüdische Arbeitsheim Radinkendorf« (JAR) gegeben. In den Archiven sind Dokumente zum JAR nur spärlich vorhanden. Die Akten des JAR wurden auf Anordnung der Potsdamer Gestapoleitstelle wahrscheinlich vernichtet. Das JAR war zugleich eine typische und eine singuläre Stätte im faschistischen Deutschland in der Zeit April 1940 (Gründung) bis April 1943 (Liquidierung): Fürsorgestätte der »Reichsvereinigung der Juden in Deutschland« (RVJD), zentral unter dem Kommando des »Reichssicherheitshauptamtes«, dort des Gestapa, und regional der Potsdamer Gestapo, Lagerkapazität des Gestapa (zunächst Schneidemühler Juden) mit begrenzter jüdischer Leitung, Stätte im System der Zwangsarbeit, Sammelplatz für Brandenburger Juden vor der Deportation. Diese Stätte war kein Vernichtungs- und kein Konzentrationslager, sie gehörte nicht zum System der SS-Lager, sie war kein ausschließliches Zwangsarbeitslager, kein großes, sondern ein kleines Lager, sie war im vielgestaltigen Gefüge des Lagersystems ein besonderer Typ. Dr. Siegfried Ransch wurde 1937 in Brandenburg an der Havel geboren. Er studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin Wirtschaftswissenschaften und promovierte zum Dr. rer. oec. Der Autor lebt heute in Berlin.
1
Sofortlieferung
30 Tage Rückgabe
Gratis Rückversand

Noch keine Bewertungen vorhanden.

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.

Eigene Bewertung schreiben

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

  • Schnelle Lieferung
  • Online Kundenservice
  • Sicherer Kauf
  • Kostenlose Rücksendung

DAS KÖNNTE IHNEN AUCH GEFALLEN

GOTT, 2 Audio-CD

GOTT, 2 Audio-CD

18,00 €
Jüdisches Arbeitsheim Radinkendorf
Jüdisches Arbeitsheim Radinkendorf 19,90 €